Statt langer Workshops starten wir mit einer Woche Datensammlung: Stoppuhr im Alltag, kurze Notizen direkt am Arbeitsplatz, einfache Formulare für Wartezeiten. Ergänzend nutzen wir E‑Mail‑Zeitstempel, CRM‑Logs und Kalenderereignisse. So entsteht ein präzises Bild ohne Interpretationslücken. Die Fakten nehmen Emotionen den Druck und zeigen, wo ein Formular, eine Automatisierung oder ein smarter Status schon morgen messbar entlasten kann.
Beschwerden sind wichtig, doch Entscheidungen basieren auf Nutzen pro Aufwand. Jede Idee erhält eine geschätzte Zeitersparnis, ein Risikoprofil und eine Komplexitätsnote. Daraus entsteht ein klarer Rang: schnelle Gewinne zuerst, riskante Brocken später. Dieses Vorgehen verhindert politische Diskussionen und gibt Teams Orientierung. Alle sehen, weshalb genau jetzt dieser Handgriff automatisiert wird und wie der Erfolg sichtbar gemacht wird.
Ohne Ausgangswerte bleibt jede Verbesserung Behauptung. Wir definieren Baselines für Durchlaufzeit, Fehlerquote und Übergaben. Ein leicht verständliches Dashboard zeigt Fortschritt in Echtzeit, beispielsweise wöchentliche Auftragslaufzeiten und Rückfragen pro Ticket. So bemerkt das Team früh, wenn eine Automatisierung neue Reibung erzeugt. Transparenz schafft Vertrauen, macht Erfolge greifbar und motiviert, weitere Abläufe zu verfeinern.